Aktivitäten in 2020

 

 

"Pandemiekrise
Am Wochenende war in Rheinstetten zu beobachten, wie konsequent und bedachtsam die Menschen die kurzfristig vorgegebenen Regeln aufgrund der derzeitigen Pandemiekrise beispielsweise beim Einkaufen oder auch beim Sonntagsspaziergang umsetzten. In der Fernsehsendung Anne Will bestätigte Kanzleramtsminister Helge Braun, CDU dies auch für andere Teile Deutschlands und sprach von 99% Umsetzung. Dass sich anfänglich einige Gruppen etwas schwer mit der Umsetzung taten, kann wohl nicht wirklich überraschen, darauf sollten die Verantwortlichen vorbereitet sein, ohne gleich den „starken Max“ mimen zu müssen.
Zu gegebener Zeit wird über das Thema „Pandemie“ ausführlich zu Reden sein, um für die Zukunft daraus zu lernen. Offensichtliche Versäumnisse und Unzulänglichkeiten auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene können dabei nicht ausgespart werden.
Dankenswerter Weise konnten wir aus dem „SPD Stadt Gespräch“ in Rheinstetten aktuell 12/2020 erfahren, wie die Arbeit des Gemeinderats bis zum 15. Juni 2020 weitergehen soll. An den „Entschließungen“ des Ältestenrates ist die BfR ja nicht beteiligt.


Mit den besten Wünschen für unser aller Gesundheit!

 

Die BÜRGER für RHEINSTETTEN (BfR) treffen sich wieder an jedem 2. Montag im Monat, sobald die öffentlichen Gebäude für den allgemeinen Publikumsverkehr von der Stadtverwaltung freigegeben werden, um sich mit Themen der Rheinstettener Kommunalpolitik auseinander zu setzen. Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen. 

 

Die BÜRGER für RHEINSTETTEN werden von Otto Deck im Gemeinderat vertreten.
Kontakt: info (bei) buerger-fuer-rheinstetten.de

                Otto.Deck (bei) gemeinderat-rheinstetten.de (Tel. 07242 5633)

Gemeindeanzeiger 13 vom 26. März 2020


Bürgerenergie
Bei den Beratungen zum Haushalt 2020 wurde ein Antrag der BfR zum Ausbau der Fotovoltaik auf Rheinstettens Dächern abgelehnt. In den letzten Wochen hat OB Schrempp die Fraktionen und Gruppierungen im Gemeinderat aufgefordert, sich mit Anträgen im Zusammenhang mit dem Thema Klimaschutz zurückzuhalten. Jetzt teilt der OB außerhalb einer offiziellen Gemeinderatssitzung mit, dass die Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft unmittelbar bevorsteht, das Testat soll in wenigen Tagen erteilt werden. Es sind auch schon Berechnungen für der Stadt gehörende Flächen wie dem Dach des Feuer-wehrhauses angestellt worden. Während sich ein anwesender CDU-Gemein-derat überrascht gab und nichts wusste oder vielleicht nichts sagen wollte, zeigte sich Gemeinderat Gerhard Bauer von der SPD-Fraktion besser informiert. Ihm persönlich bekannte Banker haben ihn angesprochen und zu einer Versammlung gebeten, bei der es auch um eine Windenergieanlage auf Rheinstettener Gemarkung gehen sollte. Mehr wollte er dann doch nicht rauslassen, da er offenbar merkte, sich etwas verplappert zu haben. Damit keine Missver-ständnisse aufkommen, die Bürger für Rheinstetten setzen sich für den Ausbau der regenerativen Energieerzeugung auf Rheinstettener Gemarkung
und Flächen ein, und das möglichst transparent mit gleichen Chancen auf
Beteiligung und Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger. Ob Geschäftsmodelle, die vorbei an einem Teil der Gemeinderäte im Hinterzimmer, von dem
Oberbürgermeister und einigen Gemeinderäten besonders nahe stehenden Kreisen entwickelt werden, dafür eine gute Grundlage und Ausgangsbasis darstellen, kann in Frage gestellt werden.
Die Bürger für Rheinstetten erwarten und fordern, dass in einem öffentlichen und
transparenten Prozess ein Bürgermodell für die Erzeugung regenerativer Energien entwickelt wird, das über den eigentlichen Zweck hinaus allen Menschen in Rheinstetten gleiche Chancen auf Beteiligung und Teilhabe ermöglicht. Dazu stehen wir gerne auch in öffentlichen Gesprächen und Versammlungen zur Verfügung.

Gemeindeanzeiger 11 vom 12. März 2020 

Narren sagen die Wahrheit

Der Volksmund unterstellt Narren gemeinhin einen gewissen Hang zur „Wahrheit“.
Insofern liefert auch dieses Jahr die aktuelle Kampagne tiefere Einblicke in die 

Rheinstettener Verwaltungsspitze und Kommunalpolitik. Während sich der OB

entsprechend seiner Selbsteinschätzung als „superman“ präsentiert, tritt der

1. Beigeordnete etwas devoter in Sträflingskleidung auf. Den Kämmerer wird

freuen, dass diese Einsichten der närrischen Bevölkerung vermittelt werden,

ohne dass er teure Honorare für einen Psychoanalytiker berappen muss.
Sollten noch weitere „Sündenböcke“ vom OB gebraucht werden,

stehen zusätzlich 2 mal 11 Gemeinderäte dazu zur Verfügung.

Gemeindeanzeiger 8 vom 20. Februar 2020

In eigener Sache

hat der Gemeinderat in der letzten Sitzung am 28.01.2020 beraten und beschlossen.
Es ging um die Satzung zur Änderung der Satzung über die Entschädigung für
ehrenamtliche Tätigkeit. Wesentlicher Bestandteil dabei, die Erhöhung der
Aufwandsentschädigungen für den Gemeinderat. Um 50% werden demnach die
Monatspauschalen und um 30% die Sitzungsgelder steigen. Bei zwei Gegenstimmen
hat das Gremium der hauptsächlich von der CDU-Fraktion und ihrem Vorsitzenden
betriebenen Erhöhung mit großer Mehrheit zugestimmt.
Die Bürger für Rheinstetten halten es für nicht angemessen, dass ehrenamtlich
Tätige über ihre eigenen Aufwandsentschädigungen beschließen, da sind auch
andere Regelungen möglich. Im Übrigen waren die bisherigen Entschädigungen
durchaus auskömmlich und ausreichend.

Gemeindeanzeiger 6 vom 6. Februar 2020

uns geht es gut
war eine Kernaussage der Neujahrsansprache von Oberbürgermeister Schrempp
beim Bürgertreff in Neuburgweier. Die Stadt nutze Ökostrom, stärke den
Fahrradverkehr oder habe überhaupt schon viel für Natur- und Umweltschutz getan.
Ansonsten hatte der Gemeindevorsteher keine größeren Ziele oder gar Visionen zu
verkünden. Dass es unserem Wald schlecht geht und es um unsere
landwirtschaftlichen Flächen mit einem großen Rückgang an Artenvielfalt nicht
gerade zum Besten bestellt ist, waren ihm keine Erwähnung wert. Dafür betätigte
sich OB Schrempp als Lobbyist eines großen Energieversorgers und bereitete
Bürgerinnen und Bürger schon einmal darauf vor, dass demnächst eine sogenannte
„Gasverdichteranlage“ (Investitionsvolumen ca. 80 Mio. Euro, Flächenverbrauch ca.
2 Hektar Wald) auf Rheinstettener Gemarkung gebaut werden soll. Dazu sollte man
wissen, dass diese Anlage nichts zur Gasversorgung von Rheinstetten beiträgt und
für diese auch nicht notwendig ist. Eigentlich kann die Stadt kein Interesse an einer
solchen Anlage haben, sie dient hauptsächlich den Geschäftsinteressen eines
großen Energieversorgers, der immer noch auf fossile Energien setzt.
Gegönnt sei dem Oberbürgermeister die Freude an der neuen Kehrmaschine, die
den Oberflächendreck beseitigt, während ihre eigenen Emissionen unsichtbar in die
oberen Schichten der Atmosphäre entweichen.

Gemeindeanzeiger 3 vom 16. Januar 2020

Bürger für Rheinstetten

Parteiunabhängig das Gemeinwohl nachhaltig mitgestalten